Konzeption

Leitbild

Das Wohl des Kindes ist unser oberstes Prinzip.

In unserer Kindertagesstätte (KiTa), eine Einrichtung der Evangelischen Kirchengemeinde Schwanenberg, unterstützen wir die Entwicklung von Kindern zu selbstständigen und offenen Menschen. Wir möchten den Kindern im Hinblick auf ihre Individualität in vielfältiger Weise Lebenskompetenzen vermitteln.

Wir möchten kreatives Handeln fördern und die Entwicklung zu eigenständigen und selbstbewussten Menschen unterstützen.

Uns Mitarbeiter/innen ist wichtig, einen Rahmen zu schaffen, in dem Grenzen wahrgenommen und respektiert und die Werte menschlichen Zusammenlebens erfahrbar werden.

Wir setzen uns pädagogisch fundiert mit der Entwicklung der uns anvertrauten Kinder auseinander und berücksichtigen dies in unserer täglichen Arbeit mit ihnen.

Dabei halten wir uns immer wieder das Bild „Hat Kopf, Hand, Fuß“ von Paul Klee (1930) vor Augen.
Dieses Bild fasst unsere erzieherische Haltung in anschaulicher Weise zusammen.

  • Wir nehmen die Hände der Kinder in den Blick:
    Die Kinder sollen bei uns ihre motorischen und sensorischen Fähigkeiten erweitern. Fühlend und handelnd entdecken sie die Welt. Sie erleben ihre Hände als Werkzeuge ihrer gedanklichen Kreativität. Ganzkörperlich können sie mit ihren Händen Kontakt aufnehmen und ihren Nächsten helfen.
  • Wir nehmen die Füße der Kinder in den Blick:
    Die Kinder sollen bei uns einen festen Stand auf eigenen Beinen entwickeln. Sie nehmen so Kontakt auf mit der Erde, die sie trägt. Sie erkunden die Natur, mit der sie in einem Gleichgewicht leben. Sie erleben ihre Füße als Hilfe, um so die Welt zu entdecken. Bewegung bildet die Grundlage für kognitive Prozesse.
  • Wir nehmen das Angesicht der Kinder in den Blick:
    Die Kinder sollen den Blick heben und Kommunikation lernen, mit ihren Augen, ihrer Mimik und mit ihrem Mund. Der offene Blick, ein differenzierter Ausdruck und eine deutliche, verständliche Sprache helfen, mit Menschen auf einer Ebene, eben von Angesicht zu Angesicht, in Beziehung treten zu können. In den Gesichtern unserer Kinder versuchen wir, ihre Gefühle wahrzunehmen, denn …
  • wir nehmen natürlich auch das Herz der Kinder in den Blick: Ihre Emotionen sind der Motor ihres Lebens. Sie sollen ihre Träume und Sehnsüchte, ihre Wünsche und Sackgassen, ihre Freude und Traurigkeit erleben dürfen. Wir unterstützen sie, indem wir uns einfühlen und mitfühlen, aber nicht mit ihnen verschmelzen, sondern Gegenüber bleiben. Körper und Seele, der ganze Mensch, soll sich bei uns wohl fühlen.

In allem getragen fühlen wir uns durch das Kreuz, das zentrale Symbol des christlichen Glaubens, der seit über 2000 Jahren – bewusst oder unbewusst – die geistliche und soziologisch-psychologische Entwicklung unserer abendländisch-westlichen und aufgeklärten Gesellschaft beeinflusst. An der Gestalt unseres Glaubens möchten wir die Kinder teilhaben lassen und ihnen somit einen Zugang zu Gott, aber auch zur Gemeinde anbieten. Als evangelische KiTa nehmen wir diesen religionspädagogischen Auftrag (s. u.) ganz bewusst und entschieden wahr.

Unsere Kinder erfahren einen durch christliche Werte geprägten Umgang. Auch an dieser Stelle geht es um Kontakt, eben auf den beiden Ebenen des Kreuzes: Waagerecht in der Beziehung zwischen den Kindern und den Erwachsenen untereinander, senkrecht zwischen den Kindern und Gott. In dieser Beziehung dürfen sie sich angenommen und geborgen fühlen.

Dieses Leitbild initiiert unserer Meinung nach eine besondere Konsequenz: Nämlich die Herausforderung, Alltag wahrzunehmen, zu entschleunigen und zu gestalten.

Konzeptionelle Inhalte

  • Unsere Kindertagesstätte stellt sich vor
  • Unser pädagogischer Ansatz
  • So erreichen wir unsere Ziele – Praxisumsetzung
  • Zusammenarbeit mit Eltern
  • Zusammenarbeit im Team
  • Zusammenarbeit mit anderen Institutionen
  • Notwendiges und Wissenswertes

Wir möchten Ihnen in unserer Konzeption unser Arbeit vorstellen! Es wird in der heutigen Zeit immer wichtiger sich auch in der Kindergartenarbeit zu positionieren und Standort zu beziehen, ebenso müssen Qualitätsstandards immer wieder überprüft und evtl. neu erarbeitet werden.

Für das Team ist es wichtig neue Denkanstöße zu bekommen und sich als Team zu reflektieren, d. h. unter anderem persönliche Einstellung und Haltung zur Arbeit neu zu überdenken.

Wichtig ist es aber auch die Trägervertreter, sprich das Presbyterium in die Konzeptionsarbeit mit einzubeziehen. Das Interesse des Presbyteriums ist groß, denn allen liegt eine gute pädagogische Arbeit am Herzen.

Die Konzeptionsentwicklung ist ein fortlaufender Prozess, der uns permanent begleitet. Mit der Veränderung der Gesellschaft, der zunehmenden Veränderung innerhalb der Familien sowie neuen Kindergartengesetzen sind wir als KiTa-Team aufgefordert, uns auf ständig neue Gegebenheiten einzustellen und diesen Rechnung zu tragen.

Wir sind gewappnet für die Zukunft, indem wir unsere Konzeption mit Hilfe einer Supervisorin, regelmäßig überprüfen und sie neuen Vorgaben anpassen.

Wir sind für Sie da …

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