Gemeinschaftskonzerte der Schwanenberger Chöre

12.3.2025

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Der Kirchenchorvorsitzende Benedikt Diegmann eröffnet in seiner Begrüßung das Konzert unter dem Motto KlangBrücken: Musik baut Brücken – zwischen Menschen, Generationen, Ideen. Kinder-, Jugend- und Kirchenchor ...

Der Kirchenchorvorsitzende Benedikt Diegmann eröffnet in seiner Begrüßung das Konzert unter dem Motto KlangBrücken: Musik baut Brücken – zwischen Menschen, Generationen, Ideen.

Kinder-, Jugend- und Kirchenchor und der Posaunenchor singen und musizieren gemeinsam mit Menschen aller Altersgruppen. Die Vortragsstücke und Lieder regen zum Nachdenken an, laden das Publikum nicht nur zum Zuhören ein, sondern auch zum Mitsingen.

Posaunenchor

Der Posaunenchor mit 18 Bläserinnen und Bläsern startet den ersten Teil unter der aufmerksamen Leitung von Silke Zander. Sie spielen aus ihrem großen Repertoire Choräle und Choralbearbeitungen von vier Kirchenliedern: „Seid fröhlich in Hoffnung“, „Nähme ich Flügel der Morgenröte“ und „Nun danket alle Gott“.  In den Zwischenmoderationen führen Oliver und Tamara Hensen aus, dass „Klangbrücken“ von „laut zu leise“ führten und von „Disharmonie zu Harmonie“ und insgesamt die Botschaft trügen: „Jeder ist willkommen“.

Eine Brücke „in die Natur“ schlägt dann das Mitsinglied „Geh aus mein Herz“, das in Schwanenberg „der Hit“ ist und gerne gesungen wird.

Den zweiten Teil liefert der Jugendchor mit 9 Sängerinnen und Sängern unter der Leitung von Timo Merki; ein deutlicher Wechsel der Stilrichtung. Sie präsentieren vier Lieder aus dem letzten Jugend-Workshop, darunter „Birds of feather“ von Billie Eilish, „Believer“ von Imagine Dragons und einen Gospel „You are the Light“ vom Oslo Gospel Choir.

Jugendchor

Am Klavier begleitet Martin Fauck mit einfühlsamen Klängen und prägnanter Rhythmik. Einige Lieder enthalten Solostimmen, die von mehreren Jugendlichen übernommen wurden. Mit „Dancing in the Moonlight“ animierte Timo Merki das Publikum lautstark in den Refrain einzufallen.

 

In der anschließenden Pause wird umfangreich umgebaut: der Posaunenchor und der Kirchenchor wechseln ihre Plätze. Das muss sein, denn die Musikerinnen und Musiker passen gar nicht gleichzeitig in den zentralen Chorraum.

Anschließend übernimmt der 25-köpfige Kinderchor mit Ellen Nierhaus davor die Bühne. Sie beginnen mit zwei Liedern in farbig lebhafter Choreographie, die eine wichtige Botschaft aussenden: „Bunt ist viel schöner als braun“ und „Für die Liebe“.  Die Kinder hängen an den Gesten und Lippen von Ellen und singen mit aller Kraft und sehr authentisch. Die Zuschauer danken mit frenetischem Applaus.

Nach dem Disney-Klassiker „Der ewige Kreis“ bringt Ellen mit dem frischen Kanon „lachend, lachend, kommt der Sommer über das Feld“ die ganze Kirche in Wallung.

Dann beginnt der Kirchenchor mit 36 SängerInnen den letzten Teil. Auch hier führt Luis Castellianos als Dirigent und Klavierbegleiter mit seinen Ansagen das Publikum in die Vortragsstücke ein. Wieder ein krasser Wechsel.

Kirchenchor

Zu Beginn singen sie „Psalm 23“ von Franz Schubert, ein getragenes und schwer zu singendes Lied. Danach wagt sich der Chor an das Stück „Milch“ aus dem

Musical „Elisabeth“, das wie ein Protestsong geradezu aufrührerisch und fordernd vorgetragen wird. Auffallend hier die Ansage und die Solostimme von Benedikt Diegmann.

Das Mitsinglied „Ins Wasser fällt ein Stein“ mit einer gesummten Strophe ist „zum Weinen schön“, wie die Dame neben mir anschließend sagt.

„Babajetu“, das in Suaheli gesungene „Vater Unser“, schließt den Konzertteil des Kirchenchores ab, wieder mit einer prägnanten Solostimme.

Die Kirchenchorvorsitzende Astrid Landmesser bedankt sich bei Silke Zander, Ellen Nierhaus, Timo Merki, Martin Fauck und Luis Castellianos. Ohne deren tolle und permanente Arbeit mit den Chören wäre ein solches Gemeinschaftskonzert gar nicht möglich. Man bräuchte nur in die Gesichter der Musikerinnen und Musiker zu blicken, um zu verstehen, mit welcher Lust und Leidenschaft sie alle bei der Sache sind.

Mit dem gemeinsamen und vom Posaunenchor von der Empore begleiteten irischen Segenswunsch „Möge die Straße uns zusammenführen“ geht ein toller Musiknachmittag zu Muttertag zu Ende.