Literaturwerkstatt

wer, wann, wo, was, wie ...

  • Die Literaturwerkstatt existiert inzwischen fast zwei Jahre. Zurzeit sind wir zu acht. Sie findet jeweils am zweiten Dienstag im Monat statt, von 19 Uhr bis ca. 20.30 Uhr, in der Regel im Gemeindehaus.
  • Alle TN interessieren sich für Literatur in ihren ganz unterschiedlichen Formen, aber wir lesen nicht nur, wir gehen produktiv damit um.
  • Wir schauen, lesen, schreiben, malen, werken, erfinden, denken uns was aus (unter „Anleitung“ von Inge Koch-Wittmann). Inge bringt einen Impuls, einen Schreibanlass mit. Das sind Bilder, Musik, Texte… An diesem „roten Faden“ entlang wird geschrieben.
  • Unsere Ergebnisse lesen wir uns vor. Alle entstandenen Texte sind – bis auf Ausnahmen, die alle beschließen (z.B. unsere Teilnahme am Schwanenberger Adventskalender) – nicht öffentlich.
  • Jede(r) kann jederzeit aussetzen oder mal „passen“. Das geschieht eigentlich nie, denn die Atmosphäre in der Runde ist durchweg wertschätzend, freundlich, unterstützend. Konkurrenz und Leistungsgedanken lassen wir draußen.
  • Wir kommentieren die Arbeit der anderen, machen Vorschläge und überarbeiten auch. Schreiben wird als Prozess verstanden, den alle auch zu Hause immer wieder in unterschiedlicher Weise fortsetzen.
  • Von Zeit zu Zeit gibt es – wenn gewünscht – kleinere Hintergrundinformationen zu Autoren, Malern, Epochen, Musik, Textarten…
  • Noch mehr Beispiele für Aufgabenformate??
    • Geschichten zu Bildern von E.Hopper
    • Kurzgedichte nach dem Beispiel japanischer Haikus
    • Weniger ist oft mehr: Verdichtung von Texten durch Weglassen
    • Figuren entwickeln: Training im neugierigen u. wertschätzenden Fragen
    • Sehnsuchtstexte: Noch niemals in New York? Völlig losgelöst…
    • Sprichworten widersprechen
    • B. Brecht, Vergnügungen. Eigene Versionen oder Fortsetzungen schreiben
    • Ideen gibt es noch zahlreich.
  • Was sagen die Teilnehmenden?
    Ich erfinde Geschichten – und finde mich selber. / Ich spiele mit Worten – und werde erfrischt durch eine bisher unbekannte Quelle, die in meinem Inneren beständig und energiespendend sprudelt. / Ich höre andern zu – und fühle mich mit dem, was ich ihnen zu Gehör gebe, aufgenommen

Die Dienstagabende sind jedesmal ein anregender Austausch… Die Zeit macht Lust aufs Schreiben… eine schöne Auszeit aus dem Alltag … eine absolute Bereicherung.